Wir sind Sandra und Tina:
the euroamers!

Wir wollen auf unserer Homepage und in unserem Reise-Blog vielfältige Erfahrungen und wunderbare wie auch aufregende Momente mit Dir teilen! Wir freuen uns wenn wir Dir, als begeistertem Bus-Nomaden und Vanlife-Fan Tipps und Anregungen geben können, Deinen ganz eigenen Europa-Roadtrip zu gestalten!
 
Unterwegs kommt hin und wieder die Frage auf, welchen Reiz es für uns eigentlich ausmacht, sich immer und immer wieder in ein Road-Trip-Abenteuer zu stürzen, in dem man wochenlang auf engstem Raum mit einer weiteren Person und – in unserem Fall – mit mittlerweile zwei Hunden lebt. Diese Zeit ist geprägt von Minimalismus, dem Verzicht auf den herkömmlichen, alltäglichen Luxus, und der aufrecht zu erhaltenden Gabe, stets Ordnung und Struktur zu bewahren. Das klingt entsetzlich? Dieser Frage können wir jedes Mal aufs Neue die Tatsache entgegenstellen, dass wir trotz dieser Herausforderungen auf kleinstem Raum die größtmögliche Freiheit erleben dürfen! 
 
Wir sind sehr dankbar für die vielen Glücksmomente auf unseren Abenteuer-Reisen durch die oft so verschiedenen Gegenden, die jedoch deutlich erkennbare Gemeinsamkeiten aufweisen – sei es kulturell, kulinarisch oder landschaftlich. 
 
Wir genießen die Schönheit der Augenblicke – diese finden wir immer wieder am Wegesrand, wenn wir mit unserem VW-Bus als die Königinnen der Straßen gespannt weiteren Entdeckungen entgegenfahren!
Wegweiser the-euroamers

Sandra

 

Ich glaube, ich habe das Reisen schon in die Wiege gelegt bekommen – meine Vorfahren stammen aus verschiedenen Ländern und Regionen Europas und sind dabei mal ein-, mal ausgewandert.

 

Seit den 50er Jahren bis heute ist das Reisen Gottseidank ziemlich frei und selbstbestimmt möglich. So waren schon meine Großeltern viel unterwegs und ich trage wohl dieses Reise-Gen in mir. Tatsächlich beneide ich meine Eltern ein wenig, wenn sie von Besuchen in der Alhambra erzählen, als alles noch viel lockerer und nicht so überlaufen war oder wenn sie von Trips in den hohen Norden auf Schotterstrassen berichten, als das Wort Entschleunigung noch gar nicht erfunden war.

 

Ich denke dieses Gefühl der selbstbestimmten Art und Weise, wie mir das Urlaub machen vorgelebt wurde, hat nachhaltig zu meiner Leidenschaft am Individual-Reisen beigetragen! Davon habe ich schon in meiner Kindheit und Jugend profitiert und sitze nun also heutzutage selbst gerne schon voller Vorfreude mit Reiseführern einschließlich Kartenmaterial am Küchentisch, buche die individuelle Anreise per Fähre, plane die grobe Route, schreibe Listen für das benötigte Equipment und träume von neuen Abenteuer.

 

Eine ganz besondere Freude bereitet es mir, Souvenirs in kulinarischer Form zu „erbeuten“, die mich in der heimischen Speisekammer noch lange an die Reise erinnern.

 

Dank meines Berufs als freiberufliche Musikerin und Kulturjournalistin bleibt dafür ausreichend Zeit und so will ich nun, da ich gerne meine Erlebnisse und Gedanken kompakt, informativ und doch unterhaltsam versuche in Worte zu fassen, mittels dieses Blogs meine Erfahrungen und die Freude an unseren Roadtrips mit Dir teilen!

Jahrgang:

1976

 

Lebensmotto: 

„Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!”

 

Hobbys und Leidenschaften neben dem Reisen:

Lesen, Bergsteigen und die Welt von oben sehen, Obst ernten und Marmelade/Kompott draus machen, Musik hören und machen, Konzerte besuchen

 

Eine interessante Begegnung unterwegs:

Die Isländerin Berglind Häsler vom Café Havari im Osten Islands hat nicht nur coole kulinarische und musikalische Ideen sondern auch Verwandte in Bayern 😉 www.havari.is

 

Ein besonderer Moment unterwegs:

Das Anbringen eines ca. 50 Jahre alten Nordkap-Aufklebers auf unserer Zargeskiste von meinem Vater, der dieses Ziel damals aufgrund von schlechtem Wetter nicht erreichen konnte. 

 

Ein Ort unterwegs, an den ich gerne zurück denke:

Die Insel Arran, welche von Natur bis Kultur und Kulinarik so ziemlich Alles zu bieten hat, was das Schottland liebende Herz begehrt!

 

Der bisher weiteste Roadtrip
mit dem Campervan:

Die Rundreise zum Nordkap und zurück mit insgesamt 8300 km.
 

Wunschreise mit dem Campervan: 

Kreuz und quer auf tausenden von Serpentinen durch die wilden Pyrenäen.
Fotografin the-euroamers

Tina

 

Bereits in meiner Kindheit legte ich mir eine Liste mit all den Orten an, welche ich bis zu einem gewissen Alter bereits besucht hatte. Heute habe ich eine Liste, auf der steht, was ich alles im Lauf meines Lebens an Ländern und Kulturen noch kennen lernen möchte – frei nach dem Motto: Die Welt ist dafür gemacht, sie zu erleben!

 

Im Laufe der Jahre habe ich eine ganz bestimmte Einstellung zum Reisen entwickelt – der reine Hotel-Pauschal-Urlaub hat sich zu einer Lust auf das Abenteuer gemausert. Mittlerweile genieße ich es, nach einem mehrwöchigem (Road-)Trip, angefüllt mit Wissen und Details über die Mentalität der Menschen sowie über die Besonderheiten von Kultur und Natur als kleiner Experte nach Hause zurückzukehren.

 

Ich habe gelernt, so über den Tellerrand zu schauen, dass es nicht nur mein Weltwissen und meine Allgemeinbildung bereichert, sondern mich auch offener gegenüber zunächst vielleicht merkwürdigen oder befremdlichen Dingen werden lässt. Je öfter ich mich dem Neuartigen stelle umso freigeistiger und angstfreier komme ich mir vor!

 

Besonders wenn ich durch den Sucher der Kamera schaue, hilft es mir, fokussierter in den Moment einzutauchen, als ob ich die Szene intensiv durch eine Lupe betrachte. In erster Linie liebe ich jedoch das Reisen mit dem VW-Bus, weil es mir erlaubt, in meinem Tempo in einem Land „anzukommen“ und in meinem eigenen Heim auf vier Rädern auch brenzlige Situationen gut zu meistern.

 

Es ist mir ein Anliegen, Dich mit diesem Blog an meiner persönlichen Begegnung mit den verschiedenen Ländern teilhaben zu lassen und Entdeckungslust in Dir zu wecken!

Jahrgang:

1976

 

Lebensmotto: 

„Alles wird gut!”

 

Hobbys und Leidenschaften neben dem Reisen:

HipHop in allen Facetten erleben, Skateboards sammeln, wirklich gute Filme und Serien anschauen, Vespa fahren, Musik machen mit meiner Worldpercussion-Kombo
“Heart ´nˋ Beat”, Konzerte besuchen, Oldtimer-Ralleys mit meinem Polo Typ 86 fahren.

 

Eine interessante Begegnung unterwegs:

Ein älterer Herr namens Gordon Covell. Er betreibt eine Woollen Mill auf Islay und stellt dort viele verschiedene Produkte mit eigens entworfenen Tartan-Mustern her. Dabei war und ist er so gut, dass er die Kostüme unter anderem für den Film „Breaveheart“, „Rob Roy“, „Forrest Gump“ und „BFG“ entworfen und hergestellt hat. 

 

Ein besonderer Moment unterwegs:

Als ich auf einem Campingplatz in Schottland an unserer Feuerstelle ein Lederarmband gefunden habe auf dem in deutscher Sprache stand: „Lebe deine Träume“.

 

Ein Ort unterwegs, an den ich gerne zurück denke:

Der Seljalandsfoss – ein Wasserfall auf Island hinter den man gehen kann. Als ich hinter diesem Wasserfall stand und die untergehende Sonne durch die Wassermassen hindurch scheinen sah, habe ich mich ganz und eins mit der Natur gefühlt.

 

Der bisher weiteste Roadtrip
mit dem Campervan:

Die Rundreise zum Nordkapp und zurück mit insgesamt 8300 km.
 

Wunschreise mit dem Campervan: 

Entlang der Seidenstraße

Fragen, die uns immer wieder gestellt werden (FAQ)

Immer wieder werden uns im Freundes- und Bekanntenkreis Fragen über das Reisen im Campervan gestellt. Wir haben festgestellt, dass sie sich häufig ähneln, obwohl sie von unterschiedlichen Leuten gestellt werden. Wir haben sie hier für Dich gebündelt:

Wie oft seid ihr mit eurem Campervan unterwegs?

Da wir beide bisher an die Schulferien gebunden sind, besteht für uns theoretisch jedes Jahr die Möglichkeit, 14 Wochen lang mit dem Campervan unterwegs zu sein. In der Realität haben wir im Schnitt bisher acht Wochen davon geschafft. Denn wir machen ab und zu auch mal Urlaub in einem Ferienhaus oder besuchen in unserer freien Zeit Freunde, Verwandte und Bekannte zuhause.
 
 

Was war bisher eure längste Reise im Campervan?

Unsere längste Reise war bisher der Roadtrip durch Schottland. Hier waren wir sechs Wochen am Stück unterwegs und hatten dadurch richtig viel Zeit, um sogar die Orkney-Inseln und die Inneren und Äußeren Hebriden zu besuchen. Diese Reise fand im Rahmen unseres Sabbaticals statt. Auf Platz zwei liegt unser Trip zum Nordkapp und auf die Lofoten. Da waren wir etwas über fünf Wochen unterwegs.
 
 

Warum reist ihr gerne mit dem Campervan?

Aus unserer Sicht ist es ein ehrliches Reisen. Man beginnt den Trip bei A und gelangt nur über B,C und D zum Ziel. Man erarbeitet sich die Strecke und lernt unterwegs viel über das Land, die Leute und deren Kultur kennen. Der Spruch „der Weg ist das Ziel“ stimmt hier tatsächlich! 
Wir sehen unterwegs unheimlich viel und können jederzeit an einem Punkt stehen bleiben, der uns gefällt oder uns neugierig macht. Das macht die Reise spannender und erweitert ununterbrochen unseren Horizont. Diese Flexibilität und spontane Um- und Weitergestaltung der Strecke hast du nicht, wenn du fliegst oder eine Pauschalreise gebucht hast. Außerdem haben wir unser Zuhause auf diese Weise immer dabei und fühlen uns an jedem Ort sofort pudelwohl!
 
 

Wie kommt ihr in dieser Zeit mit dem Leben auf engstem Raum zurecht? 

Ehrlich gesagt kommen wir sehr gut damit zurecht! Wir sind ein gut eingespieltes Team. Jeder hat seine Aufgaben und unser Tagesablauf ist grundsätzlich sehr strukturiert. Dadurch hat jeder Zeiten im Van in denen er alleine ist und in seinem eigenen Tempo arbeiten kann. Das entzerrt schon mal und gibt jedem Raum. Ansonsten weiß Sandra sich in freien Zeiten gut mit Lesen oder Planungen für den nächsten Tag zu beschäftigen und Tina schreibt Gedankenreisen auf oder liest in einem frisch erworbenen Campervan-Magazin. Und wenn das Wetter es zulässt, sitzen wir bei einem Glas Wein oder einem lokalen Bier vor dem Bus und genießen den Abend.
 
 

Vermisst ihr auf euren Reisen nicht den Komfort von zuhause?

Ehrlich gesagt nicht! Ganz im Gegenteil ist es eher befreiend und reinigend mit weniger auszukommen. Da wir außerdem in der Regel auf Campingplätzen übernachten, müssen wir ja nicht auf den Standardkomfort wie eine warme Dusche oder ein Klo verzichten. Und alles andere, was wir dringend brauchen oder gerne wollen – z.B. eine Kühlbox oder einen Grill – haben wir dabei. Bisher hatten wir nicht das Gefühl, bei der nächsten Reise noch mehr mitnehmen zu müssen. Es ist sogar eher so, dass wir nach den Reisen jedes Mal zuhause ausmisten und Besitztümer loswerden wollen. 
 
 

Kommt ihr mit den wenigen Dingen im Van also zurecht?

Ja, auf jeden Fall! In so einen Van geht nämlich ehrlich gesagt gar nicht mal so wenig rein! Der ist ziemlich voll gepackt. Das sieht man während der Reise gar nicht unbedingt. Alles hat seinen festen Platz. Und so bringen wir auch Dinge wie die Slackline oder das Luftsofa gut unter, obwohl wir das bisher nur sehr selten nutzen konnten. Wie viel in so einem Van Platz hat, bemerken wir jedes Mal, wenn wir nach dem Trip alles aus dem Van räumen, um ihn zu putzen und neu zu sortieren.
 
 

Was ist das unentbehrlichste Stück in eurem Campervan?

Diese Frage haben wir uns in der Tat auch schon häufiger gestellt. Schwer zu sagen! Der Kühlschrank ist auf jeden Fall wichtig! Hier transportieren wir frische Lebensmittel, wie Fisch und Käse, die wir gerne regional auf unseren Reisen einkaufen. Und auf die Wohlfühlklamotten wollen wir auf keinen Fall verzichten! Denn nach einem langen Tag läuten sie sozusagen den Reisefeierabend ein und signalisieren, dass wir nun zum gemütlichen Teil des Tages übergehen können.
 
 

Würdet ihr auch anderen empfehlen, sich einen Campervan zu kaufen, um damit zu reisen?

Auf jeden Fall! Wir haben mittlerweile viele Leute kennen gelernt, die gerne auch einen Van haben würden. Die meisten wollen tatsächlich einen VW-Bus aber es darf natürlich auch ein anderes Gefährt sein! Viele sagen, sie müssen erst noch sparen oder überlegen sich das für später einmal. Wir antworten darauf immer: „Wenn es irgendwie geht, kauf dir so schnell wie möglich einen Van! Das Leben ist echt zu kurz für später! Es gibt einfach nichts cooleres als mit dem Van und natürlich am besten mit einem VW-Bus (das ist so eine Art Lebenseinstellung) die Welt oder auf jeden Fall mal Europa zu erkunden!“ Ein paar Leute konnten wir tatsächlich schon überzeugen und sie sind rückblickend ziemlich froh, diese Entscheidung getroffen zu haben!