Cornwall

Mach dich auf den Weg zu einem besonderen Roadtrip-Abenteuer durch das britische Cornwall,
das liebliche Dörfer und raue Küsten vereint!

Cornwall (England, Großbritannien)

Umriss Cornwall

Hauptstadt: Truro (Verwaltungssitz der englischen Grafschaft)

Einwohnerzahl: 568.210 (2018)

Sprache: Englisch, Cornisch

Währung: Pfund Sterling

Uhrzeit: MEZ-1

Landesvorwahl: +44

Adapter:
Hier ist ein spezieller Adapter nötig: Es werden Stecker des Typs D, G und M genutzt.


Geographie (Lage, Klima, Vegetation):

Cornwall ist eine Region Englands, dem größten und am dichtesten besiedelten Landesteil des Vereinigten Königreichs von Großbritannien. Dies liegt vor der Nordwestküste des europäischen Festlands und ist umgeben von Nordsee, Atlantischem Ozean, Irischer See und Ärmelkanal. Das englische Klima wird vor allem von den Gebirgszügen geprägt. Sie stellen sich den vorherrschenden Westwinden entgegen und fangen die vom Meer heranziehenden Regenwolken ab. Deshalb regnet es im abgeschirmten Tiefland auch weit weniger als in den Randgebirgen und an der Westküste. Cornwall gehört zum sogenannten grünen England im Westen und Südwesten. Hier sprießen in den kühlen Sommern und milden, regenreichen Wintern das ganze Jahr Wiesen und Weiden.
 
 

road Straßeninfos:

Ganz Großbritannien verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz. Es gibt zahlreiche Autobahnen und Schnellstraßen, die mehrspurig befahren werden können. In Großbritannien herrscht Linksverkehr! Das bedeutet, dass links gefahren und rechts überholt wird. Auf den Autobahnen (Motorways) ist dementsprechend die linke Spur die langsame und es wird auf der mittleren und rechten Spur überholt. ACHTUNG: auch in den Kreisverkehr wird entgegengesetzt zu Deutschland eingefahren!

Tatsächlich haben wir festgestellt, dass es sogar sehr gut möglich ist, mit einem deutschen Fahrzeug im Linksverkehr zu fahren, da der Fahrer auf der linken Seite einen besseren Überblick in den engen Straßen über Land behält. Diese führen häufig zwischen hohen Böschungen mit zum Teil nackten Felsvorsprüngen hindurch.

Es gibt zudem zahlreiche kleinere Straßen, die zum Teil nur einspurig sind. Dabei handelt es sich um sogenannte Singletrack-Roads. Auf diesen Strecken ist eine vorausschauende Fahrweise unabdingbar, um entgegenkommenden Fahrzeugen anhand der zahlreichen Wartebuchten (Passing Places) Platz zu machen. Außerdem sollte hier nicht zu schnell

gefahren werden, da die Strecken oft sehr kurvenreich sind und die Sicht oftmals von großen Hecken am Wegesrand versperrt ist.

Kleiner Tipp: In Großbritannien begegnet man sich sehr höflich und rücksichtsvoll im Straßenverkehr. Ein gegenseitiges Bedanken und Grüßen bei solchen Ausweichaktionen ist sozusagen ein „Must“!

Geschwindigkeitsbeschränkungen:

  • Innerorts: 30 mph – 48 km/h
  • Außerorts : 60 mph – 96 km/h (bis 3,5 t), 50 mph – 80 km/h (ab 3,5 t)
  • Schnellstraße: 70 mph – 112 km/h (bis 3,5 t), 60 mph – 96 km/h (ab 3,5 t)
  • Autobahn: 70 mph – 112 km/h

Promillegrenze:
liegt bei 0,8


Abblendlicht:

wird ganzjährig auch tagsüber empfohlen, ist aber nicht verpflichtend. Scheinwerfer mit asymmetrischem Licht müssen für den Linksverkehr eingestellt bzw. abgeklebt werden.

Winterreifenpflicht und Schneeketten:

  • Es gibt keine einheitliche Regelung und keine generelle Winterreifenpflicht.
  • Schneeketten können im Bedarfsfall genutzt werden, wenn die Straße schneebedeckt ist und durch die Ketten keinen Schaden nehmen kann

  / boat Anreise/Abreise:

Anreise mit der Fähre von Calais nach Dover. Dann über Arundel (West-Sussex) und Seatown Chideock (Dorset), Durdle Door und Lyme Regis (Jurassic Coast). Abreise mit der Fähre von Dover nach Calais. Dann individuell über den Landweg nach Hause.

Karte_Cornwall

routeGesamtstrecke in Devon und Cornwall (von Lyme Regis bis Exford):
1064 km


Reisezeit im Land:
11 Tage


FotoDetails zu unseren Highlights:
Diese findest du im Reiter “Highlights” über unserer Route.

 

tent Campingplätze im Land:

In ganz Großbritannien gibt es eine Vielzahl an Campingplätzen und Caravanparks. Einige davon sind in Clubs organisiert, darunter der Britische Camping und Caravanning Club, auf dessen Plätzen meist auch Nicht-Mitglieder als Gäste willkommen sind. Beim Caravanclub gilt auf vielen der etwa 200 Plätzen „members only“ – da werden nach unserer Erfahrung auch keine Ausnahmen gemacht.

Ein Großteil der Campingplätze auf den britischen Inseln verfügt über weitläufige Rasenflächen wo jeder genug Platz findet, die Parzellierung erfolgt meist durch Nummerntafeln. Gut ausgestattete sowie saubere Sanitäranlagen sind üblich.

Die Übernachtung mit einem Campervan und zwei Personen kostet im Schnitt 20 Pfund. Hunde sind überwiegend erlaubt. Auf vielen Anlagen gibt es sogar eigene Wiesenflächen für Hunde, sogenannte „Dog Walks“.

Offizielle Stellplätze sind in Großbritannien eher unüblich.

Unsere Campingplätze in Devon und Cornwall:

  •  Slapton Sands Camping and Caravanning Club Site (Kingsbridge/Devon)
  •  Cockingford Farm Campsite (Widecombe in the Moor/Dartmoor/Devon)
  •  Lydford Caravan and Camping Park
  •  Bayview Farm Camping Site (St.Martin/Looe Bay)
  • Higher Pentreath Farm Campsite (Penzance)
  •  Trevalgan Touring Park (St.Ives)
  •  Trenant Caravan Park (Liskeard/Bodmin Moor)
  • The Headland Caravan and Camping Park (Tintagel)
  • Newberry Valley Park Campsite (Combe Martin)
In der Rubrik Highlights ist es ganz besonders schwer, dem persönlichen Geschmack jedes einzelnen Besuchers unseres Reiseblogs gerecht zu werden – jeder Reisende hat natürlich ganz eigene Interessen und Vorlieben was Kultur, Natur und Kulinarik eines Landes betrifft. Daher spiegeln die Tipps unseren Versuch wieder, in all diesen Bereichen tiefer in das Herz des Landes vorzudringen und das große Ganze eines uns fremden Volkes mit allen Sinnen zu erfassen!
Touristische Hotspots gehören – bevorzugt zu weniger belebten Tages- oder Jahreszeiten – ebenso zu unseren Besichtigungspunkten wie kleine aber feine Locations abseits der Menschenmassen. Jedes einzelne Land, egal ob groß oder klein, hat so viel zu bieten!
Und vielleicht schärfen wir mit dieser ganzheitlichen Reise-Erfahrung auch wieder unsere Sinne für die eigene Heimat?!
 
 

Kultur:

  •  Princetown (beklemmender Besuch im Gefängnismuseum des berühmt-berüchtigten Dartmoor-Prison)
  •  Polperro (malerischer Fischerhafen, der von dicht gedrängten Häusern umgeben ist, Schmuggler-Museum)
  •  St. Michael´s Mount (Fotostop am Pendant zum Mont-Saint-Michel vor der normannischen Küste)
  •  Mousehole (bezauberndes altes Dorf in einer weitläufigen Bucht)
  •  Minack Theatre (einzigartiges Freilichttheater in einem Felsenabhang direkt am Meer, das   Lebenswerk von Rowena Cade)
  •  St. Ives (ehemaliges Fischerdorf als DAS Surferparadies von Cornwall)
  •  Tintagle Castle (auf den Spuren von King Arthur!)
  •  Clovelly (berühmtes malerisches Fischerdorf welches nur zu Fuß über einen 800 m langen Weg mit Kopfsteinpflaster besucht werden kann)
 

Natur:

  •  Dartmoor (herrliche Wanderung vorbei an Rocks und Tars mit famosen Blicken über Tal und Moor)
  •  Lydford Gorge (Wandern im saftigen Grün der tiefsten Schlucht im Südwesten Englands)
  •  Whitsand Bay (steile, hohe Klippen, dramatische Landschaften und lange Sandstrände)
  •  Fowey (Wandern auf dem Südwest-Küstenpfad – immer mit der Nase im Wind)
  •  Prussia Cove bei Penzance (herrlich unberührte Bucht am türkis glitzernden Atlantik)
  •  Cape Cornwall (die ruhigere Alternative zu Land´s End mit Weitblick und schöner Landschaft (UNESCO-Welterbe) um St. Just)
  •  Bedruthan Steps (spektakuläre Klippenformation mit mehreren freistehenden Felsen)
  •  Minions Cheesewring (beeindruckendes Granit-Tor auf Stowe´s Hill im Bodmin Moor)
  •  Morwenstow (Rundweg über wogende Felder und an kornischen Klippen entlang zur historischen Hütte Hawker´s Hut)
  • Exmoor (Wanderung auf den Duncery Beacon, einen gemütlich erreichbaren Aussichtsgipfel mit Blick auf sieben Counties), hier sind wir schon in Somerset, nicht mehr in Devon 😉
 

Kulinarik:

  • Roskilly Bio-Eiscrème: von Blackberry and Apple Crumble bis After Eight Mint alles was das Herz begehrt
  • Brauerei Driftwood Spars: hopfiger Genuss in Form von Pale Ale, Stout, IPA, Red Ale und vielen spannenden Saison-Bieren
  • Black Friars Distillery in Plymouth: Gin aus ausgesuchten Pflanzenextrakten und weichem Dartmoor-Wasser
  • Callestock Cider Farm: alles was prickelt vom Apfel bis zur Birne
  • Cornish Pasties: Teigtaschen mit Fleisch- und Gemüsefüllung ursprünglich für die Bergarbeiter heute allgegenwärtig in den meisten Städten und Dörfern zu genießen
  • English Cream Tea: in Cornwall besonders mit der von hier stammenden Clotted Cream (zu einer dicken Creme geklumpten Milch), die mit Erdbeermarmelade auf den Scone gestrichen wird
  • Fish’n’Chips: besonders lecker und frisch auf den Teller in allen Fischerdörfen an der Küste
Hier haben wir für euch eine Sammlung an Mitbringseln zusammengestellt! Ihr könnt schnell erkennen, dass wir dezent in die kulinarische Souvenir-Ecke tendieren, was den Vorteil hat, dass sowohl bei den glücklichen Mitbringsel-Empfängern als auch bei uns daheim nicht schon wieder irgendwas nutzlos rumsteht. 
Für den VW-Bus kaufen wir in jedem Land ein besonderes Geschirr-Handtuch sowie einen oder mehrere landestypische Sticker für unsere Vorratskiste. 
Oft erstehen wir für uns selbst Gebrauchs-Gegenstände für Küche und Haushalt, an welchen wir uns im Alltag stets erfreuen und bei Gebrauch an den Roadtrip und den Einkauf im jeweiligen Land erinnern.
 
  • VW-Magazine (siehe Buchtipps VW(bus)-Treffen)
  • VW-Bus und Bulli-Produkte in allen Varianten
  • pfiffige farbenfrohe Unterhosen in verschiedenen Passformen als Mehrfach-Packung von M&S
  • Craft-Ales
  • Salt&Vinegar- und Prawn-Cocktail-Crisps
  • Zwiebel-Chutney (schmeckt genial auf Käse!)
  • Sandwich-Spread

In unserem VW-Bus ist das Fach unserer Beifahrertür ausschließlich für die Reiseplanung – ganz Oldschool in Papierform – reserviert: neben Straßenkarten und Wörterbüchern finden sich hier meist verschiedene Reiseführer sowie weitere landesspezifische Lektüren, die uns gute Dienste bei der täglichen Planung unserer Route leisten. Ja, Du hast richtig gehört: verschiedene Reiseführer! Im Laufe der Jahre hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass uns meist nicht nur einer reicht. 

Auch wenn viele Orte ähnlich beschrieben werden, finden sich je nach Autor des jeweiligen Reiseführers andere Blickwinkel und es taucht das ein oder andere besondere Highlight auf, was der andere Autor vielleicht gar nicht als eines empfunden hat. So finden wir selbst in Wanderführern spezielle Geheimtipps kultureller oder kulinarischer Art.
Und obwohl die Recherche im Internet eine schöne Ergänzung sein kann, ersetzt einfach nichts einen Reiseführer aus Papier, in welchem man wild blättern, recherchierend herumschreiben und gezielt Wunschziele einmerken kann!
 

Reiseführer: 

 

  weitere landespezifische Lektüren: 

  • Lesereise Südengland  – Teatime  vor Land´s End

(zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken)

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.